Fair Chain 2.0

Warum wir fair sind!

Eine neue Art den Kaffee zu genießen

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Fair Chain 2.0

25 Mio. Menschen sind weltweit im Anbau, Verarbeitung und Handel von Kaffee tätig
167 Mio. Säcke Rohkaffee werden weltweit pro Jahr im Schnitt geerntet
70% des Rohkaffees wird exportiert
Deutschland importiert ca. 1,1 Mio. Tonnen Rohkaffee
Von den 1,1 Mio. Tonnen sind lediglich
22 tausend
Tonnen aus dem Fairtrade
Von den 22 tausend Tonnen waren 75% aus ökologischem Anbau

Fair?

Es ist schwer “Fair“ zu definieren, da die Wertevorstellungen einer Gesellschaft, je nach Ihrer regionalen, historischen und kulturellen Erfahrungen geprägt werden. Im Allgemeinen hat sich jedoch die folgende Definition durchgesetzt:

„Fairness bedeutet anständiges Verhalten sowie eine gerechte und ehrliche Haltung gegenüber anderen Menschen. Regeln der Fairness setzen auf einen Konsens und gleiche Bedingungen für die beteiligten Menschen.“

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht unseren Fokus neben der Fairness auch auf das Thema der Nachhaltigkeit zu legen, da dies aus unserer Sicht nicht voneinander zu trennen ist.

Aus diesem Grund sollte unser Handeln nicht nur die Bedürfnisse gegenwärtiger Generationen berücksichtigen, sondern sollte auch jene der zukünftigen Generationen immer Hinterkopf haben. Fair Roast hat sich dazu verpflichtet die soziale Verantwortung aller Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette zu überwachen. Im Sinn der Nachhaltigkeit verbessern wir dadurch die Lebensgrundlagen der Menschen in den betroffenen Herkunfts- und Konsumentenländern des Kaffees und fördern gleichzeitiges gesundes Wachstum. Unsere auf Fairness basierende Wachstumsprinzip ist an langfristige und nachhaltige Ziele gekoppelt und stellt kurzfristiges Denken in den Hintergrund.
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Weshalb uns ein Label nicht wichtig ist?

In den letzten Jahren sind die Siegel von Fairtrade und co. stark in die Kritik geraten und Medien (ZEIT, The Guardian, Huffingtonpost) zitierten dabei renommierte Wissenschaftler aus Havard, Wisconsin, Kalifornien und London. Die Wissenschaftler haben über einen längeren Zeitraum die Wirkung verschiedener Gütesiegel in Afrika und Zentralamerika analysiert. Das Ergebnis war enttäuschend.
 
“Ware mit einem Fairtrade-Zeichen kann also zu 80% unfair sein” Die ZEIT, Nr. 34 am 14. August 2014
 
In jedem Supermarkt und Discounter finden wir Produkte mit einem Gütesiegel, die faire Herkunft und Verarbeitung versprechen sowie verbesserte Lebensbedingungen der Bauer garantiert. Das klingt zwar schön, aber wie kann man dieses Versprechen überprüfen? Hier liegt aus unserer Sicht das Problem, denn man kann es nicht verifizieren ohne direkten Kontakt zu den Bauern zu haben.

Faire Gütesiegel unterliegen keinerlei gesetzlicher Vorlagen, wie beispielsweise das BIO-Zertifikat, und somit gibt es keine verbindlichen Vorschriften, die eingehalten werden müssen.
Ein Großteil der Käuferschaft wird durch solch ein Siegel in die Irre geführt, denn mit seinem Kauf von so einem Produkt geht der Kunde davon aus, dass dies zu 100% fair produziert und gehandelt worden ist. Mit einer Würdigung der Rückseite würde der Käufer feststellen das ggf. nur 1-20% der Zutaten fair sind.
 
Kritik ist gut, aber dies auch nur in Maßen. Ohne die verschiedenen Organisationen wäre das Thema Fairtrade nie positiv in der öffentlich Meinung wahrgenommen geworden, wie es aktuell der Fall ist. Wir bauen auf dem Erfolg dieser Marktentwicklung auf und gehen gemeinsam einen weiteren Schritt.

Was können wir tun, um den Handel fairer zu machen?

Aus den genannten Gründen haben wir uns gegen eine Zusammenarbeit mit der Gütesiegelindustrie entschieden und greifen selbest in den fairen Direkthandel ein.
Durch unsere Arbeit in unterschiedlichen afrikanischen Ländern haben wir eine Vielzahl von Menschen getroffen und das getan was wir sehr gut können und wofür wir sehr gut ausgebildet wurden sind.
Zuhören!
Wir haben den Menschen in den Ländern zugehört und verstanden was ihnen wichtig ist. Wenn man vor Ort die Menschen fragt was denn genau „fair“ ist, dann haben wir immer folgendes vernommen:
  • Faire Bezahlung von Rohstoffen
  • Faire Bezahlung für veredelte Produkte
  • Direkter Handel mit Bauern und Kooperativen
  • Mehr Verarbeitung im Inland, um Arbeitsplätze zu schaffen
  • Gespräche auf Augenhöhe und mit Respekt
  • Fairen Zugang zum Markt in Europa und den USA
Durch direkten Handel und Schaffung von lokalen Arbeitsplätzen verknüpfen wir wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Wirkung.
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Das ist unsere neue Fair Chain 2.0

Kaffeeanbau
Ernte
Schälen, Waschen, Trocknen und Sortieren
Röstung und Verpackung im Ursprungsland
Transport nach Frankfurt
Zustellung
Kaffeegenuss

Welche SDG Ziele erreichen wir dadurch?

Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind 17 Entwicklungsziele, die von den Vereinten Nationen festgelegt worden sind und der weltweiten Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen.